Kinder-Vereinsfahrt des BUJINDO e.V. nach Xanten

Ni hao...
...und eine darauf folgende Verneigung mit gefalteten Händen war die obligatorische Begrüßung auf der diesjährigen Kinder-Vereinsfahrt der Jiudo-Abteilung des Mülheimer Vereines Bujindo. Lautstark wurde diese Geste angebracht, als sich die einzelnen Kinder in der Gruppe am zweiten Juni-Wochenende trafen.
Am Freitagnachmittag ging es im strahlenden Sonnenschein los in Richtung Xanten. In der Stadt der Römer und Seen angekommen, bewunderten alle die Fünf-Sterne-Jugendherberge mit Blick auf die Xantener Südsee. Nach dem Erkunden der umliegenden Felder und Wälder, Seen und Spielplätze wurden verschiedene Ice-Breaker- und Kennenlern-Spiele in unserem Gruppenraum gespielt.
Bei einem der Spiele sollten sich die jungen Budoka mit Begrüßungsritualen unterschiedlicher Kulturen begrüßen, was sich in vielen Fällen als ziemlich witzig herausstellte. Dann war die Kreativität gefordert und es sollte ein eigenes Begrüßungsritual her… Das Beste wurde per Applaus ausgewählt und galt von da an als die Begrüßung für das folgende Wochenende: „Ni hao“ und eine Verbeugung mit gefalteten Händen ist es geworden.

      

Am Samstag ging es nach dem Frühstücksbuffet ab auf die großen Spielwiesen. Die Fußball WM stand an – aber ein wenig anders als man sie kennt: Sieben Spiele mussten von den drei Mannschaften Südafrika, Brasilien und Australien gemeistert werden. Wer konnte am besten den Ball mit dem Kopf spielen? Wer machte die besten 'Schwalben'? Wer konnte sich am besten freuen und jubeln? Und wer traf das Tor blind am häufigsten? Fragen über Fragen… Nach der Auswertung wurden die Sieger geehrt und gewonnen hat: Südafrika… oder war es Brasilien? Oder eher Australien…?
Das Ergebnis konnte bei der vielen Action und der Spannung nicht mehr ausgemacht werden. Auf jeden Fall hat es allen großen Spaß gemacht und der Sieger war die Freundschaft. Nach dem Mittagessen standen noch mehr Abenteuer an: die Suche nach einem großen Schatz! Doch was ist schon eine Schatzsuche ohne einige nicht allzu leicht zu bewältigende Aufgaben? Und wie kommt man an diese Aufgaben? Ja, ist doch klar – Augen auf und gut aufgepasst!
Überall um die Xantener Nordsee waren die Aufgabenzettel verteilt! Im Team waren auch die kniffeligsten Aufgaben kein Hindernis mehr und der Schatz war im Nu erobert. Wieder in der Jugendherberge angekommen, ging es ab auf die Wiesen, so lange bis der Grill bereit war und die Tische voll mit Salaten und Kartoffeln fürs Abendessen waren. Nach dem Essen wurden Zimmer-Partys veranstaltet, zu denen auch die Lehrer eingeladen wurden.

    

So klang auch ein sehr anstrengender aber schöner Tag voller Harmonie mit den Worten „Ni hao“ aus. Der Sonntag fing gemächlich an: Frühstücken, Taschen packen, Zimmer aufräumen und sich in der Nordsee treffen. Danach ging es wieder auf die Wiesen und es wurden Kunstflüge mit den eigens gestalteten Flugobjekten aus Papptellern geübt. Auch Obstsalat und Ritterrennen überbrückten den Vormittag bis zum Eisessen – hm…, lecker! Danach wurde noch mit Waveboards und Hüpfstangen, Skateboards und Bällen rumgetollt, dann kamen nach dem Mittagessen auch schon die ersten Eltern, um mit den Kids die Heimreise anzutreten, oder gar noch das Ritterfest im Xantener Archäologischen Garten zu verfolgen. So ging ein schönes Wochenende zu Ende. Wir bedanken uns bei den kleinen Jiudoka für den Spaß und die Freude, die sie uns bereitet haben und freuen uns jetzt schon auf die Jiudofahrt 2011.

Text: Carina Eberhard
Bilder: Peter und André Rasche